6.07.2026 · Von Tobias Rehermann

Kartenterminal-Hardware im Überblick: Welches Gerät passt zu Deinem Betrieb?

Kurz gesagt: Für die meisten kleinen Betriebe reicht ein Gerät zwischen 29 und 99 €. Teurere Hardware kauft Dir Komfort wie Bondrucker, größeres Display oder eine eigene SIM-Karte, aber nie bessere Konditionen: Disagio und Grundgebühr hängen am Tarif, nicht am Gerät.

  • Vier Geräteklassen: Chip-Reader, Smart-Terminal, klassisches Miet-Terminal, das eigene Smartphone
  • Bondrucker eingebaut gibt es fast nur bei Smart- und Miet-Terminals
  • Bei girocard genau hinsehen: nicht jedes Gerät kann die wichtigste deutsche Karte

Wer zum ersten Mal ein Kartenlesegerät sucht, vergleicht meist Preise und Prozentsätze. Die Hardware dahinter wirkt austauschbar, dabei entscheidet sie über Fragen, die Dich im Alltag jeden Tag begleiten: Druckt das Ding einen Bon? Funktioniert es ohne WLAN? Hält der Akku einen Markttag durch? Und nimmt es die girocard an, mit der die meisten Deiner Kunden zahlen wollen? Dieser Guide sortiert die Geräte aller Anbieter aus unserem Vergleich nach Bauart, zeigt die Unterschiede in einer großen Tabelle und sagt Dir, welche Klasse zu welchem Betrieb passt.

Alle technischen Angaben stammen aus den offiziellen Produktseiten und Datenblättern der Anbieter, geprüft im Juli 2026. Wo ein Hersteller eine Angabe schuldig bleibt, schreiben wir das dazu, statt zu raten. Die Preise entsprechen unserer verifizierten Tarif-Datenbank; was Dich Gerät plus Tarif bei Deinem Umsatz wirklich kosten, rechnet der Kostenrechner aus.

Die vier Geräteklassen im Überblick

Klasse 1: Chip-Reader, das Einsteigergerät ab 29 €

Kleine Kartenleser wie der Zettle Reader 2 (29 €), das SumUp Solo Lite (39 €) oder Stripes WisePad 3 (59 €) machen genau eine Sache: Karten annehmen. Kein Drucker, kleines Display, und fast immer brauchst Du ein gekoppeltes Smartphone oder Tablet daneben, denn die Geräte funken per Bluetooth über dessen Internetverbindung. Das ist kein Mangel, sondern das Konzept: minimale Anschaffung, keine Grundgebühr, Beleg gibt es digital. Wer gerade erst anfängt, im Nebenerwerb kassiert oder ein Backup-Gerät sucht, fährt mit dieser Klasse meist am günstigsten.

Klasse 2: Smart-Terminals, der Alleskönner-Standard

Smart-Terminals sind im Kern Android-Geräte mit Kartenleser: großes Touch-Display, eigene SIM-Karte, oft ein eingebauter Thermodrucker. Typische Vertreter sind das SumUp Solo (79 €, mit Drucker 139 €), das readyMini von ready2order, das PAX A920 bei speedy pay und Nexi sowie der Stripe Reader S700. Diese Klasse arbeitet eigenständig, ohne gekoppeltes Handy, und einige Geräte bringen gleich ein ganzes Kassensystem mit. Wer täglich kassiert und Papierbons braucht, landet meist hier.

Klasse 3: Klassische Miet-Terminals, die Vertragslösung

Die Verifone- und Ingenico-Geräte von ZahlungsWERK, PAYONE und Future Payments kennst Du aus Supermarkt und Tankstelle: robuste Zahlungsmaschinen mit physischen Tasten oder Touch, eingebautem Drucker und Kassenschnittstelle (ZVT). Gekauft werden sie in der Regel nicht, gemietet: bei ZahlungsWERK ab 12,50 € monatlich ohne Bindung, bei den Acquirern mit 24 bis 48 Monaten Laufzeit. Dafür bekommst Du die niedrigsten girocard-Sätze im Vergleich. Ob sich das rechnet, hängt allein an Deinem Umsatz; die Rechnung dazu steht im Ratgeber EC-Terminal mieten oder kaufen.

Klasse 4: Dein Smartphone als Terminal (Tap to Pay / softPOS)

Die günstigste Hardware ist die, die Du schon besitzt: Per App wird ein NFC-fähiges Android-Handy oder iPhone selbst zum Kartenleser. Null Gerätekosten, aber zwei Einschränkungen bleiben. Zum einen fehlt naturgemäß alles Physische: kein Drucker, kein Kundendisplay, und beim Kassieren hältst Du Dein privates Handy hin. Zum anderen ist die girocard hier fast überall außen vor; speedy schreibt es für sein softPOS sogar ausdrücklich in die Tariftabelle. Details und Anbieter findest Du im Ratgeber Handy als Kartenterminal.

Die große Hardware-Tabelle

Die Tabelle zeigt alle Geräte aus unserem Vergleich mit den Merkmalen, die im Alltag den Unterschied machen. Ein Strich bedeutet: keine belastbare Herstellerangabe gefunden.

Gerät Anbieter Klasse Display Bondrucker Verbindung Akku girocard
Zettle Reader 2 Zettle Chip-Reader klein, Tastenfeld nein Bluetooth + App ca. 8 Std. / 100 Zahlungen ja (laut Zettle-Kartenliste)
SumUp Solo Lite SumUp Chip-Reader Touch (s/w) nein Bluetooth + App „hält den ganzen Tag“ für Solo bestätigt, für Lite nicht explizit
Stripe WisePad 3 Stripe Chip-Reader 2,4 Zoll, Tasten nein Bluetooth + Integration 800 mAh ja, nativ
SumUp Solo SumUp Smart-Terminal 3 Zoll Touch optional (Set 139 €) SIM (inkl.) + WLAN „hält den ganzen Tag“ ja, nativ seit 08/2025
readyMini ready2order Smart-Terminal + Kasse 5 Zoll Touch nein, extern koppelbar SIM (inkl.) + WLAN 3.000 mAh, 6 bis 8 Std. nicht gelistet, nur Co-Badge
PAX A920 speedy pay Smart-Terminal + Kasse 5 Zoll Touch eingebaut SIM (inkl.) + WLAN + BT 5.250 mAh ja
Nexi A77 Nexi Smart-Terminal 5,5 Zoll Touch nein, QR-Beleg SIM (inkl.) + WLAN + BT 5.150 mAh ja
Nexi A920 Nexi Smart-Terminal 5 Zoll Touch eingebaut SIM (inkl.) + WLAN + BT 5.250 mAh ja (DK-zertifiziert)
Stripe Reader S700 Stripe Smart-Terminal 5,5 Zoll Touch nein WLAN, LAN per Dock ca. 15 Std. aktiv ja, nativ
Verifone P630 ZahlungsWERK Miet-Terminal (stationär) Touch nein Kassen-Anbindung ohne Akku ja
Verifone V400c ZahlungsWERK Miet-Terminal (stationär) Touch eingebaut ohne Akku ja
Verifone V400m ZahlungsWERK Miet-Terminal (mobil) Touch eingebaut SIM ja (Datenblatt) ja
PAX A920 Pro ZahlungsWERK Miet-Terminal (mobil) Touch (5 bis 5,5 Zoll) eingebaut SIM + WLAN ja (Datenblatt) ja
CCV Base Next PAYONE Miet-Terminal (stationär) 4 Zoll Touch eingebaut WLAN + LAN ohne Akku ja
CCV Mobile Premium PAYONE Miet-Terminal (mobil) ja eingebaut WLAN / SIM ja ja
Ingenico MOVE 5000 Future Payments Miet-Terminal (mobil) Touch eingebaut WLAN oder SIM ja ja
Ingenico DESK 5000 Future Payments Miet-Terminal (stationär) Touch eingebaut LAN, WLAN je Ausstattung ohne Akku ja
Eigenes Smartphone diverse (softPOS) Tap to Pay Dein Handy nein Dein Handy Dein Handy meist nein

Quellen: Produktseiten und Datenblätter der Anbieter bzw. Hardware-Hersteller (Verifone, PAX, CCV, Ingenico, BBPOS), Stand Juli 2026. Konditionen und Gerätepreise stehen bewusst nicht in dieser Tabelle: Die rechnet Dir der Kostenrechner für Deinen Umsatz aus.

Welche Klasse passt zu Deinem Betrieb?

Fester Tresen mit Kassensystem

Hier zählen Stabilität und Kassen-Anbindung, nicht Mobilität. Ein stationäres Terminal mit LAN oder WLAN und ZVT-Schnittstelle (CCV Base Next, Verifone V400c, DESK 5000) übernimmt den Betrag direkt von der Kasse, das Abtippen entfällt. Wer eine ready2order- oder speedy-Kasse nutzt, bekommt die Kartenzahlung mit readyPay beziehungsweise speedy pay gleich aus demselben System.

Unterwegs: Markt, Lieferung, Handwerk

Wer viel unterwegs kassiert, sollte vor allem auf eigene SIM-Karte und Akkulaufzeit achten. Geräte, die nur per Bluetooth am Smartphone hängen, funktionieren zwar auch unterwegs, aber eben nur so gut wie Dein Handy-Empfang und Handy-Akku zusammen. Eigenständige Geräte wie das SumUp Solo, das A920 oder das Verifone V400m sind hier die robustere Wahl. Die Akku-Werte der Tabelle geben die Richtung vor: 5.000er-Klasse heißt voller Arbeitstag, beim Zettle Reader 2 nennt Zettle rund 8 Stunden oder 100 Zahlungen. Mehr zur mobilen Klasse steht im Ratgeber Mobile Kartenlesegeräte.

Kleinstbetrieb und Einstieg

Wenig Transaktionen, kein Bondrucker-Bedarf, Kostenkontrolle: Chip-Reader-Klasse. Der Beleg geht digital raus, und solltest Du wachsen, wechselst Du innerhalb desselben Anbieters einfach auf das größere Gerät, ohne neuen Vertrag. Der Kauf im Elektromarkt ist übrigens selten ein Vorteil, wie unser MediaMarkt-Check zeigt.

Das Backup in der Schublade

Fällt Dein Terminal oder Internet aus, rettet ein Zweitgerät den Verkaufstag. Ideal ist ein günstiger Chip-Reader eines ZWEITEN Anbieters (getrennter Vertrag, getrennte Infrastruktur) oder eine Tap-to-Pay-App auf dem Handy. Bei 29 bis 39 € Einmalkosten ohne Grundgebühr ist das die billigste Versicherung im ganzen Kartenzahlungs-Setup.

Die wichtigste Regel beim Hardware-Kauf: Erst den Tarif rechnen, dann das Gerät wählen. Ein 300-€-Terminal mit schlechtem Tarif kostet Dich übers Jahr mehr als ein 29-€-Reader mit passendem.

Die Geräte im Porträt

Zettle Reader 2 (29 €)

Der Klassiker unter den Einstiegsgeräten: klein, leicht, mit Tastenfeld für die PIN. Er koppelt sich per Bluetooth an Dein Smartphone und nutzt dessen Internet; das separat erhältliche Dock lädt ihn am Tresen. Zettle nennt rund 8 Stunden Akku oder 100 Zahlungen pro Ladung. girocard steht in Zettles Liste der akzeptierten Karten. Alle Konditionen im Zettle-Check.

SumUp Solo Lite (39 €) und Solo (79 €)

Das Solo Lite ist SumUps Einstieg mit Touch-Bedienung, braucht aber wie der Zettle-Reader ein gekoppeltes Smartphone. Das größere Solo arbeitet dank eingebauter SIM-Karte (Datenvolumen inklusive) komplett eigenständig und gibt Belege per SMS, E-Mail oder QR-Code aus; im Set mit Drucker kostet es 139 €. Für girocard-Fans lohnt ein zweiter Blick: SumUp akzeptiert die girocard seit August 2025 nativ, der Rollout startete mit dem Solo. Für das Solo Lite nennt SumUp die girocard bislang nicht ausdrücklich in der Kartenliste. Mehr im SumUp-Check.

readyMini von ready2order (279 €)

Streng genommen kein Kartenleser, sondern eine vollwertige Android-Kasse im Handheld-Format mit 5-Zoll-Display, Barcode-Scanner per Kamera, eigener SIM und 6 bis 8 Stunden Akku. Einen Drucker hat er nicht: Bons gehen als PDF per QR-Code raus, ein externer Bluetooth- oder Netzwerk-Drucker lässt sich koppeln. Einen Punkt musst Du kennen: In ready2orders offizieller Kartenliste für readyPay steht die girocard nicht; deutsche Girokarten laufen dort über das Maestro- oder V-Pay-Co-Badge. Details im readyPay-Check.

PAX A920 bei speedy pay (ab 79,95 €)

Kaum ein anderes Gerät ist unter Smart-Terminals so verbreitet wie das A920: 5-Zoll-Touch, eingebauter Thermodrucker, SIM-Karte inklusive, 5.250-mAh-Akku. Bei speedy läuft darauf zusätzlich die komplette speedy-Kasse, Kassieren und Kartenzahlung passieren also auf einem Gerät. girocard wird ausdrücklich unterstützt. Das softPOS-Angebot von speedy (eigenes Android-Handy) ist dagegen laut Tariftabelle ohne girocard. Mehr im speedy-pay-Check.

Nexi A77 und A920

Nexi vermietet zwei PAX-Geräte: Das schlanke A77 (5,5-Zoll-Touch, 1D/2D-Scanner am Gerätekopf) verzichtet auf den Drucker und reicht Belege per QR-Code als PDF weiter. Das A920 bringt den Thermodrucker mit. Beide haben WLAN plus Multinetz-SIM inklusive Datenvolumen und wechseln automatisch zwischen den Netzen. Zu Konditionen und Vertragsdetails: Nexi-SmartPay-Check.

Stripe WisePad 3 (59 €) und Reader S700 (259 €)

Stripes Geräte richten sich an Betriebe mit integrierter Kassen-Software: Das WisePad 3 ist ein schlichter Tasten-Reader mit Bluetooth-Kopplung, der S700 ein Android-Smart-Terminal mit 5,5-Zoll-Display und rund 15 Stunden aktiver Laufzeit. Beide gehören laut Stripes Deutschland-Doku zu den einzigen zwei Stripe-Readern mit nativer girocard-Unterstützung. Ohne Entwickler-Setup geht bei Stripe allerdings wenig, wie der Stripe-Terminal-Check zeigt.

ZahlungsWERK: Verifone P630, V400c, V400m und PAX A920 Pro (Miete ab 12,50 €)

ZahlungsWERK vermietet monatlich kündbar und nennt für alle vier Geräte ausdrücklich girocard-Akzeptanz. Das P630 ist ein reines Kassen-Terminal ohne Drucker und ohne Akku, gedacht als Zahlterminal direkt an der Kasse. V400c (stationär) und V400m (mobil mit SIM) sind bewährte Verifone-Arbeitstiere mit eingebautem Drucker, das A920 Pro das Smart-Terminal der Flotte. Konditionen im ZahlungsWERK-Check.

PAYONE: CCV Base Next und CCV Mobile Premium (ab 50 € plus Miete)

Der Sparkassen-Dienstleister setzt auf CCV-Hardware: Der Base Next ist das stationäre Terminal mit 4-Zoll-Touch, schnellem Drucker und WLAN/LAN, der Mobile Premium die mobile Variante mit Drucker. girocard ist bei beiden an Bord, die Terminals sind nach den Standards der Deutschen Kreditwirtschaft zertifiziert. Zu Tarifen und Laufzeiten: PAYONE-Check.

Future Payments: Ingenico MOVE 5000 und DESK 5000 (Miete ab 12,50 €)

Die Ingenico-Klassiker, wie man sie aus tausenden Läden kennt: MOVE 5000 mobil (als WLAN- oder SIM-Variante), DESK 5000 stationär, beide mit eingebautem Drucker und girocard. Beim DESK 5000 ist WLAN laut Ingenico-Datenblatt eine Ausstattungsoption, im Zweifel also vor Vertragsschluss klären, welche Variante Future Payments liefert. Mehr im Future-Payments-Check.

Was die Hardware NICHT entscheidet

So unterschiedlich die Geräte sind: Disagio, Grundgebühr und Transaktionskosten stehen im Tarif, nicht im Datenblatt. Dasselbe A920 kostet Dich bei zwei Anbietern völlig unterschiedlich viel im Monat, und ein 29-€-Reader kann bei kleinem Umsatz günstiger sein als jedes Profi-Terminal. Deshalb gilt: Gerät nach Alltag auswählen, Anbieter nach Gesamtkosten. Gib unten Deinen Kartenumsatz und Bon-Schnitt ein, dann siehst Du die echten Monatskosten je Tarif, inklusive anteiliger Gerätekosten.

Kostenrechner

Was kostet Kartenzahlung bei deinem Umsatz?

8.000 €
35 €
70 % girocard

Der Rest läuft als Kreditkarte. Im deutschen Handel sind 60–80 % girocard typisch.

Gerätetyp
Vertragsbindung

    Gesamtkosten pro Monat = Grundgebühr + Disagio auf deinen Kartenmix + Transaktionsgebühren, Gerätepreis anteilig auf 24 Monate umgelegt. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand der Konditionen siehe Anbieterseite.

    Häufige Fragen zur Terminal-Hardware

    Brauche ich ein Gerät mit eingebautem Bondrucker?

    Für die reine Kartenzahlung nicht, der Zahlungsbeleg darf digital per Mail, SMS oder QR-Code ausgegeben werden. Praktisch wird der Drucker dort, wo Kunden regelmäßig Papier erwarten (Gastronomie, Handwerk mit Quittung) oder wo ein Kassensystem Bons ausgeben muss. Wer ohne Drucker startet, kann bei den meisten Anbietern später aufrüsten, bei SumUp etwa vom Solo auf das Drucker-Set.

    Kann ich ein Kartenterminal gebraucht kaufen?

    Davon raten wir ab. Die Geräte sind an das Händlerkonto und die Zertifizierung des jeweiligen Anbieters gebunden; ein gebrauchtes SumUp- oder Zettle-Gerät lässt sich nicht einfach auf Dein Konto umregistrieren, und bei Miet-Terminals gehört die Hardware ohnehin dem Anbieter. Angesichts von Neupreisen ab 29 € lohnt sich das Risiko kaum.

    Funktioniert ein Terminal auch ohne Internet?

    Nein, jede Kartenzahlung braucht eine Online-Autorisierung. Die Geräteklassen unterscheiden sich aber darin, wie robust die Verbindung ist: Chip-Reader hängen am Smartphone, Smart- und Miet-Terminals mit eigener SIM wechseln bei WLAN-Ausfall automatisch ins Mobilfunknetz. Für den Ernstfall gilt: Zweitgerät oder Tap-to-Pay-App bereithalten; ein ausführlicher Störungs-Notfallplan erscheint diese Woche als eigener Ratgeber.

    Welches Gerät kann girocard?

    Die Miet-Terminals der klassischen Anbieter durchweg, ebenso SumUp Solo (nativ seit 2025), speedy pay auf dem A920, Nexi und beide Stripe-Reader. Genau hinsehen musst Du bei readyPay (girocard nicht in der offiziellen Kartenliste, nur Co-Badge), beim SumUp Solo Lite (von SumUp nicht explizit bestätigt) und bei praktisch allen Smartphone-Lösungen. Warum das wichtig ist, erklärt der Ratgeber Kartenzahlung Gebühren.

    Wie lange hält so ein Terminal?

    Kauf-Geräte sind auf mehrere Jahre Alltagsbetrieb ausgelegt; die Akkus der Android-Terminals (5.000er-Klasse) schaffen einen vollen Arbeitstag. Bei Miet-Terminals ist die Frage entspannter: Geht das Gerät kaputt, tauscht es der Anbieter im Rahmen des Vertrags, bei speedy ist der Austausch bei Beschädigung sogar ausdrücklich Teil des Angebots.