So vergleichen wir
Wer ein Kartenlesegerät sucht, findet im Netz vor allem zwei Sorten von Seiten: Anbieter, die ihr eigenes Produkt empfehlen, und Vergleichsportale, die ihren Rechenweg nicht zeigen. Bei uns läuft das anders. Auf dieser Seite steht, wie unser Kostenrechner rechnet, woher die Zahlen kommen und womit wir Geld verdienen, damit du selbst beurteilen kannst, ob du unseren Ergebnissen traust.
Wie der Rechner rechnet
Die Werbebotschaften der Anbieter klingen simpel: „Gerät ab 29 Euro“ oder „nur 0,79 Prozent Gebühr“. Was Kartenzahlung dich im Monat tatsächlich kostet, hängt aber vom Zusammenspiel aus vier Kostenarten ab. Diese vier Posten addiert unser Rechner:
- Grundgebühr: die feste Monatsgebühr des Tarifs, falls vorhanden.
- Disagio: der prozentuale Abzug pro Kartenzahlung. Wir rechnen girocard und Kreditkarte getrennt, weil die Sätze oft weit auseinanderliegen. Deshalb fragt der Rechner deinen Kartenmix ab.
- Transaktionsgebühren: feste Cent-Beträge pro Zahlung. Sie hängen von der Zahl deiner Zahlungen ab, darum brauchen wir deinen durchschnittlichen Bon.
- Gerätekosten: den Kaufpreis legen wir auf 24 Monate um. Bei Miet-Tarifen steckt das Gerät schon in der Grundgebühr, dann steht im Rechenweg „inklusive“.
Die Summe dieser vier Posten ist die Monatszahl, nach der wir sortieren. Bei Flatrate-Tarifen mit Umsatzstaffeln gilt der Preis der Stufe, in die dein Umsatz fällt. Liegt dein Umsatz über der höchsten Stufe eines Tarifs, blenden wir ihn lieber aus, als Überschreitungsgebühren zu schätzen. Und jede Ergebniskarte hat einen aufklappbaren Rechenweg, in dem sich alle Posten nachprüfen lassen.
Eine Sache bildet der Rechner nicht ab: Aktionsangebote mit befristeten Konditionen. Ein Rabatt für drei Monate sagt nämlich nichts über deine Kosten im zweiten Jahr aus. Wir rechnen deshalb mit Standardkonditionen.
Woher die Zahlen kommen
Alle Konditionen pflegen wir redaktionell aus den Preislisten und Vertragsunterlagen der Anbieter. Ändern sich Preise, aktualisieren wir den Datensatz. Trotzdem gilt: Manchmal ändern Anbieter ihre Konditionen schneller, als wir prüfen können. Verbindlich ist immer der Preis auf der Anbieterseite in dem Moment, in dem du bestellst. Fällt dir eine Abweichung auf, schreib uns. Solche Hinweise bringen den Datensatz am schnellsten voran.
Warum wir keinen Testsieger küren
Viele Seiten schmücken sich mit einem „Testsieger“. Dabei hat die Stiftung Warentest Zahlungsterminals für Händler bisher gar nicht getestet. Wer dir einen offiziellen Testsieger verspricht, verkauft dir also ein Etikett ohne Inhalt.
Der ehrliche Grund, warum wir kein einzelnes Gerät zum Sieger erklären: Es gibt keinen Tarif, der für alle der günstigste ist. Ein Kartenleser ohne Grundgebühr gewinnt bei kleinem Umsatz, verliert aber deutlich, sobald mehr Kartenzahlungen zusammenkommen. Ab grob 2.000 Euro Kartenumsatz im Monat schlagen Vertragsmodelle mit niedrigem Disagio die vermeintlich billigen Geräte ohne Fixkosten. Genau deshalb steht bei uns ein Rechner an erster Stelle und keine Bestenliste. Die Reihenfolge ergibt sich aus deinen Zahlen, nicht aus unserer Meinung.
Womit wir Geld verdienen
Einige Links zu Anbietern sind Partner-Links. Schließt du darüber einen Vertrag ab, erhalten wir eine Vergütung dafür. Am Preis ändert das für dich nichts.
Drei Regeln gelten dabei ohne Ausnahme:
- Partner-Links ändern nie die Reihenfolge. Sortiert wird ausschließlich nach den errechneten Monatskosten.
- Bezahlte Platzierungen sind gekennzeichnet. Wo ein Anbieter für die Hervorhebung zahlt, steht „Anzeige“ dran.
- Anbieter ohne Partnerprogramm bleiben im Vergleich. Ein Tarif fliegt nicht raus, nur weil wir an ihm nichts verdienen.
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