2.07.2026 · Von Christian Jansen
EC-Terminal mieten oder kaufen: Die ehrliche Rechnung

Kurz zusammengefasst:
- Unter grob 2.000 € Kartenumsatz im Monat ist ein gekauftes Gerät ohne Grundgebühr meist günstiger.
- Darüber gewinnen Miete oder Vertrag mit niedrigem Disagio.
- Über 24 Monate gerechnet heißt das: Bei 1.500 € Kartenumsatz im Monat liegt der Zettle Reader 2 mit 529,40 € Gesamtkosten knapp vorn, bei 8.000 € kostet ein Kauf-Gerät wie das SumUp Solo (2.747,80 €) über 1.000 € mehr als das Vertragsmodell von Future Payments (1.122,11 €).
- Je höher der girocard-Anteil Deiner Kundschaft, desto früher lohnt sich ein Vertragsmodell mit gesplitteten Sätzen.
Du willst Kartenzahlung anbieten und stehst vor der Frage: EC-Terminal mieten oder kaufen? Kurzantwort: Unter grob 2.000 € Kartenumsatz im Monat fährst du mit einem gekauften Gerät ohne Grundgebühr meist günstiger, darüber lohnt sich Miete oder ein Vertrag mit niedrigem Disagio. Die Details entscheidet aber deine eigene Rechnung, denn dein girocard-Anteil und deine Bonhöhe verschieben den Break-even spürbar. Genau diese Rechnung machen wir in diesem Artikel transparent, mit echten Konditionen von acht Anbietern und zwei durchgerechneten Umsatzprofilen über 24 Monate. Aufgefallen ist uns dabei: Zu diesem Thema ranken vor allem Geräte-Händler und die Anbieter selbst. Eine neutrale Gesamtkostenrechnung findest du kaum. Deshalb rechnen wir hier alles offen vor, damit du jede Zahl nachprüfen kannst. Wie wir dabei vorgehen, liest du unter So vergleichen wir.
Kostenrechner
Was kostet Kartenzahlung bei deinem Umsatz?
Der Rest läuft als Kreditkarte. Im deutschen Handel sind 60–80 % girocard typisch.
Gesamtkosten pro Monat = Grundgebühr + Disagio auf deinen Kartenmix + Transaktionsgebühren, Gerätepreis anteilig auf 24 Monate umgelegt. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand der Konditionen siehe Anbieterseite.
Kaufen: Für wen sich das lohnt
Beim Kauf-Modell zahlst du einmal für das Kartenlesegerät und danach nur noch einen Prozentsatz vom Umsatz, das sogenannte Disagio. Keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit. Der Vorteil: Du hast so gut wie kein Fixkostenrisiko, denn in einem Monat ohne Kartenumsatz zahlst du exakt nichts. Das macht Kauf-Geräte attraktiv für Gründer, Saisonbetriebe, Marktstände und alle, die Kartenzahlung erst einmal ausprobieren wollen.
Die aktuellen Kauf-Modelle im Überblick (Stand 02.07.2026):
- SumUp: Solo Lite für 39 € oder Solo für 79 € einmalig, 0 €/Monat, 1,39 % auf alle Karten, keine Bindung
- PayPal Zettle: Reader 2 für 29 € einmalig, 0 €/Monat, 1,39 % auf alle Karten, keine Bindung
- ready2order readyMini: 279 € einmalig, 0 €/Monat, 1,23 % auf alle Karten, keine Bindung. Besonderheit: Kasse und Terminal in einem Gerät
- speedy pay start: PAX A920 ab 79,95 € einmalig, 0 €/Monat, 1,39 %, keine Bindung
Die Schwäche des Modells steckt im Disagio. 1,39 % klingen harmlos, aber bei 8.000 € Kartenumsatz im Monat werden daraus 111,20 €, jeden Monat, ohne Obergrenze. Je mehr Umsatz über das Terminal läuft, desto stärker frisst der Prozentsatz den Vorteil der fehlenden Grundgebühr auf. Auch Zettle rechnet seit Juli 2025 einheitlich 1,39 % auf alle Karten ab, die frühere Aufteilung in günstige Debit- und teure Kreditkartensätze gibt es dort nicht mehr. Was hinter den einzelnen Gebührenarten steckt, erklären wir ausführlich unter Kartenzahlung: Gebühren verstehen.
Mieten oder Vertrag: Für wen sich das lohnt
Beim Miet- oder Vertragsmodell drehst du die Logik um: Du akzeptierst eine monatliche Grundgebühr und bekommst dafür ein deutlich niedrigeres Disagio, oft unter 1 % oder sogar unter 0,3 % für girocard. Ab einem stabilen Kartenumsatz lohnt sich dieser Tausch, weil die gesparten Prozente die Grundgebühr mehr als ausgleichen. Bei den meisten Mietmodellen ist zudem der Geräteservice inklusive. Geht das Terminal kaputt, bekommst du Ersatz, ohne neu kaufen zu müssen.
Die Miet- und Vertragsmodelle im Überblick (Stand 02.07.2026):
- ZahlungsWERK: Verifone-Terminals ab 12,50 €/Monat (stationär) bzw. 15,50 €/Monat (mobil) Miete inklusive Gerät, 0,69 % flat auf alle Karten. Bemerkenswert: keine Laufzeitbindung, der Vertrag ist monatlich kündbar
- Nexi SmartPay: aktuell nur als Aktionstarif erhältlich, 15 €/Monat inklusive Gerät, 0,99 % auf alle Karten (Aktion läuft bis 31.07.2026), dafür 48 Monate Laufzeit
- Future Payments: Desk 5000 für 9,95 € einmalig plus 12,50 €/Monat, 0,24 % girocard, 0,85 % Kreditkarte, Mindestgebühr 0,04 € pro Transaktion, 24 Monate Laufzeit. Die Sätze stammen aus der aktuellen Preisliste, die finalen Konditionen legt Future Payments im Individualangebot fest
- PAYONE Classic: Gerät 50 € einmalig plus 8,90 bis 20,90 €/Monat je nach Laufzeit, 0,26 % girocard, 1,49 % Kreditkarte, 0,08 € pro Transaktion, 36 bis 60 Monate Bindung
- PAYONE All Card Flat: Flatrate nach Umsatzstaffel, bei 60 Monaten Laufzeit zum Beispiel 15,90 €/Monat bis 1.000 € Kartenumsatz, 66,90 € bis 9.000 € und 108,90 € bis 20.000 €. Gerät und alle Gebühren sind in der Pauschale enthalten
Die Schwächen liegen auf der Hand: Die Grundgebühr läuft auch im schwachen Monat weiter, egal ob Urlaub, Nebensaison oder Krankheit dazwischenkommen. Und viele Verträge binden dich lange, bei PAYONE Classic je nach Variante bis zu 60 Monate. Eine Ausnahme ist ZahlungsWERK: Dort mietest du das Terminal monatlich kündbar und kombinierst so das niedrige Disagio eines Vertragsmodells mit der Flexibilität eines Kauf-Geräts. Ob das für dich passt, hängt trotzdem von deinen Zahlen ab, wie die folgende Rechnung zeigt.
Die 24-Monats-Rechnung
Wir rechnen zwei typische Profile über 24 Monate durch. Annahmen für beide Profile: 70 % des Kartenumsatzes laufen über girocard, 30 % über Kreditkarte, der durchschnittliche Bon liegt bei 35 €. Daraus ergibt sich die Zahl der Transaktionen für Tarife mit Transaktionsgebühr. Alle Werte sind aus den oben genannten Konditionen gerechnet, den Rechenweg findest du unter jeder Tabelle.
Profil 1: 1.500 € Kartenumsatz pro Monat
Das ist der Nebenerwerb, der kleine Laden, der Handwerker mit gelegentlicher Kartenzahlung. Rund 43 Transaktionen im Monat (1.500 € geteilt durch 35 € Bon).
| Tarif | Einmalkosten | Laufende Kosten 24 Monate | Gesamt 24 Monate |
|---|---|---|---|
| PayPal Zettle Reader 2 (Kauf) | 29,00 € | 500,40 € | 529,40 € |
| SumUp Solo Lite (Kauf) | 39,00 € | 500,40 € | 539,40 € |
| ZahlungsWERK (Miete, monatlich kündbar) | 0,00 € | 548,40 € | 548,40 € |
So haben wir gerechnet: Zettle: 1,39 % von 1.500 € sind 20,85 € pro Monat, mal 24 sind 500,40 €, plus 29 € Gerät ergibt 529,40 €. Der Kartenmix spielt bei Zettle keine Rolle mehr, seit der Anbieter alle Karten einheitlich mit 1,39 % abrechnet. SumUp Solo Lite: identisches Disagio, also ebenfalls 500,40 € laufende Kosten, plus 39 € Gerät ergibt 539,40 €. ZahlungsWERK (Einstiegsmiete 12,50 €): 0,69 % von 1.500 € sind 10,35 €, plus 12,50 € Miete sind 22,85 € pro Monat, mal 24 ergibt 548,40 €. Nexi fehlt in dieser Tabelle bewusst: Der Anbieter hat aktuell nur einen Aktionstarif mit 48 Monaten Laufzeit im Programm, und der hat in einem 24-Monats-Vergleich nichts verloren.
Das Ergebnis ist eindeutig: Bei 1.500 € Monatsumsatz liegen die Kauf-Geräte und die bindungsfreie Miete nur wenige Euro auseinander, der Zettle Reader 2 liegt rechnerisch knapp vorn. Ein Vertrag mit fester Grundgebühr und langer Laufzeit rechnet sich auf diesem Umsatzniveau noch nicht.
Profil 2: 8.000 € Kartenumsatz pro Monat
Das ist das gut laufende Café, der Friseursalon, der Einzelhändler in guter Lage. Rund 229 Transaktionen im Monat.
| Tarif | Einmalkosten | Laufende Kosten 24 Monate | Gesamt 24 Monate |
|---|---|---|---|
| Future Payments Desk 5000 (Vertrag, 24 Monate) | 9,95 € | 1.112,16 € | 1.122,11 € |
| PAYONE All Card Flat (Staffel bis 9.000 €, 60 Monate) | 0,00 € | 1.605,60 € | 1.605,60 € |
| ZahlungsWERK (Miete, monatlich kündbar) | 0,00 € | 1.624,80 € | 1.624,80 € |
| SumUp Solo (Kauf) | 79,00 € | 2.668,80 € | 2.747,80 € |
So haben wir gerechnet: Future Payments: Grundgebühr 12,50 €, girocard 0,24 % von 5.600 € sind 13,44 €, Kreditkarte 0,85 % von 2.400 € sind 20,40 €, zusammen 46,34 € pro Monat, mal 24 sind 1.112,16 €, plus 9,95 € Gerät ergibt 1.122,11 €. Die Mindestgebühr von 0,04 € pro Transaktion taucht hier nicht als eigener Posten auf, weil der prozentuale Abzug bei 35 € Durchschnittsbon ohnehin darüber liegt. Beachte: Diese Werte stammen aus der aktuellen Preisliste des Anbieters, die finalen Konditionen macht Future Payments im Individualangebot. Lass sie dir vor der Unterschrift schriftlich bestätigen. PAYONE All Card Flat: In der Staffel bis 9.000 € Monatsumsatz kostet die Flatrate 66,90 € pro Monat, alles inklusive, mal 24 sind 1.605,60 €. Wichtig: Der Vertrag läuft 60 Monate, wir betrachten hier nur die ersten 24. ZahlungsWERK: 0,69 % von 8.000 € sind 55,20 €, plus 12,50 € Miete sind 67,70 € pro Monat, mal 24 ergibt 1.624,80 €. SumUp Solo: 1,39 % von 8.000 € sind 111,20 € pro Monat, mal 24 sind 2.668,80 €, plus 79 € Gerät ergibt 2.747,80 €.
Bei 8.000 € Kartenumsatz kostet das Kauf-Gerät über 24 Monate mehr als 1.000 € extra gegenüber den günstigen Miet- und Vertragsmodellen. Future Payments liefert laut Preisliste den rechnerisch stärksten Wert, allerdings mit dem genannten Vorbehalt: Verbindlich ist erst das Individualangebot. PAYONE All Card Flat und ZahlungsWERK liegen mit rund 19 € Abstand praktisch gleichauf. Auf diesem Niveau entscheiden nicht mehr die Kosten allein, sondern Laufzeit, Service und Flexibilität. Welche Geräte-Details sonst noch eine Rolle spielen, zeigt unser EC-Kartenlesegerät-Vergleich.
Der Break-even: Ab wann Miete gewinnt
Die Faustregel lässt sich direkt herleiten. Vergleiche SumUp Solo Lite (1,39 %, keine Grundgebühr) mit ZahlungsWERK (0,69 % plus 12,50 € Miete). Die Differenz im Disagio beträgt 0,70 Prozentpunkte. Bei 2.000 € Kartenumsatz spart dir das niedrigere Disagio also 14,00 € im Monat, während die Miete 12,50 € kostet. Konkret: SumUp kostet bei 2.000 € Umsatz 27,80 € im Monat, ZahlungsWERK 26,30 € (13,80 € Disagio plus 12,50 € Miete). Ab grob 2.000 € Kartenumsatz pro Monat kippt die Rechnung zugunsten von Miete oder Vertrag mit niedrigem Disagio. Darunter gewinnt das Kauf-Gerät, darüber wächst der Vorsprung der Mietmodelle mit jedem Umsatz-Euro weiter.
Der zweite große Hebel ist dein girocard-Anteil. Viele Vertragsmodelle bepreisen girocard deutlich günstiger als Kreditkarten: Future Payments nimmt 0,24 % für girocard, aber 0,85 % für Kreditkarten, PAYONE Classic 0,26 % gegenüber 1,49 %. Kauf-Geräte wie SumUp oder speedy pay rechnen dagegen pauschal 1,39 % für alles. Je höher dein girocard-Anteil, desto früher lohnt sich also ein Vertragsmodell mit gesplitteten Sätzen. In Deutschland ist girocard im stationären Handel die dominierende Kartenart, 70 % Anteil wie in unserer Beispielrechnung sind für viele Betriebe realistisch. Hast du dagegen viel Tourismus-Laufkundschaft mit internationalen Kreditkarten, verschiebt sich der Break-even nach hinten, und Flat-Modelle wie ZahlungsWERK mit 0,69 % auf alles werden relativ attraktiver.
Ein Rechenbeispiel aus der Praxis, das wir verifiziert haben: Bei 8.000 € Kartenumsatz, 70 % girocard und 35 € Durchschnittsbon kostet PAYONE All Card Flat 66,90 € im Monat, ZahlungsWERK 67,70 € und SumUp im Standard-Tarif rund 113 €. Die beiden Vertragsmodelle nehmen sich fast nichts, das Kauf-Modell liegt gut 45 € im Monat darüber.
Vertragsfallen beim Mieten
Die 24-Monats-Rechnung zeigt nur die Kostenseite. Beim Mieten solltest du zusätzlich vier Punkte prüfen, bevor du unterschreibst:
- Laufzeit: Zwischen monatlich kündbar und 60 Monaten Bindung liegen Welten. Eine lange Laufzeit ist kein Problem, solange dein Geschäft stabil läuft. Schließt du aber, ziehst um oder bricht dein Umsatz ein, zahlst du die Grundgebühr trotzdem bis zum Vertragsende weiter. Rechne vor Abschluss durch, was der Vertrag im schlechtesten Fall über die volle Laufzeit kostet.
- Aktionspreise: Manche Angebote locken mit reduzierten Konditionen für die ersten Monate. Entscheidend sind die Standardkonditionen danach, denn die zahlst du über den größten Teil der Laufzeit. Lass dir immer beide Preise schriftlich geben und rechne mit dem Standardpreis.
- Geräte-Rückgabe: Ein gemietetes Terminal gehört dem Anbieter. Kläre vor Vertragsende, bis wann und in welchem Zustand du es zurückschicken musst. Wer die Rückgabe verpasst oder das Gerät beschädigt zurückgibt, riskiert Nachforderungen.
- Automatische Verlängerung: Viele Verträge verlängern sich nach der Erstlaufzeit automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Trage dir die Kündigungsfrist direkt bei Vertragsabschluss in den Kalender ein, am besten mit drei Monaten Vorlauf.
Nichts davon ist per se unseriös, das sind übliche Vertragsmechaniken. Teuer werden sie nur, wenn du sie beim Abschluss übersiehst. Ein Vertrag mit 0,24 % girocard-Disagio kann trotz 24 Monaten Bindung die richtige Wahl sein, solange du die Laufzeit bewusst eingehst und die Kündigung im Blick behältst.
Häufige Fragen zu Miete und Kauf
Was kostet es, ein EC-Terminal zu mieten?
Die reine Gerätemiete liegt aktuell zwischen 8,90 und 20,90 € pro Monat, je nach Anbieter, Gerät und Laufzeit. ZahlungsWERK vermietet Verifone-Terminals ab 12,50 € monatlich ohne Bindung, Nexi SmartPay gibt es derzeit nur als Aktionstarif für 15 € monatlich mit 48 Monaten Laufzeit, PAYONE Classic beginnt bei 8,90 €, verlangt dafür aber 36 bis 60 Monate Bindung und 50 € für das Gerät. Dazu kommen immer die Transaktionskosten: Disagio zwischen 0,26 und 1,49 % je nach Kartenart, teilweise plus feste Beträge pro Zahlung, etwa 0,08 € bei PAYONE Classic oder eine Mindestgebühr von 0,04 € pro Transaktion bei Future Payments. Die Miete allein sagt also wenig, rechne immer Grundgebühr plus Disagio auf deinen Monatsumsatz.
Lohnt sich ein Kartenlesegerät ohne Grundgebühr?
Ja, wenn dein Kartenumsatz unter grob 2.000 € im Monat liegt oder stark schwankt. Ein Kartenlesegerät ohne Grundgebühr kostet einmalig zwischen 29 und 99 € und danach nur Prozente vom Umsatz. In schwachen Monaten zahlst du fast nichts, dafür liegt das Disagio mit 1,23 bis 1,39 % höher als bei Vertragsmodellen. Bei 1.500 € Monatsumsatz kommst du mit dem Zettle Reader 2 auf 529,40 € in 24 Monaten und mit SumUp Solo Lite auf 539,40 €, die monatlich kündbare Miete von ZahlungsWERK kostet im selben Zeitraum 548,40 €. Oberhalb der 2.000-€-Schwelle dreht sich das Bild, dann frisst das hohe Disagio den Vorteil auf.
Kann ich ein gemietetes Terminal kündigen?
Das hängt vom Vertrag ab. ZahlungsWERK ist monatlich kündbar, du kommst also jederzeit zum Monatsende raus. Future Payments bindet dich 24 Monate, Nexi im aktuellen Aktionstarif sogar 48 Monate, PAYONE je nach Tarif 36 bis 60 Monate. Innerhalb der Laufzeit ist eine ordentliche Kündigung normalerweise nicht möglich, du zahlst die Grundgebühr bis zum Ende weiter. Achte außerdem auf die Kündigungsfrist zum Laufzeitende, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch. Ist dir Flexibilität wichtig, wähle entweder ein Kauf-Gerät ohne Bindung oder eine monatlich kündbare Miete.
Kauf oder Miete: Was ist steuerlich besser?
Beides ist eine Betriebsausgabe. Die Monatsmiete setzt du laufend ab, den Kaufpreis eines Terminals in der Regel ebenfalls unkompliziert, da die Geräte mit 29 bis 99 € preislich klar im Bereich geringwertiger Anschaffungen liegen. Einen pauschalen Steuervorteil für eine der beiden Varianten gibt es nicht, die Entscheidung solltest du über die Gesamtkosten treffen, nicht über die Steuer. Wie sich das in deinem konkreten Fall auswirkt, klärst du am besten mit deinem Steuerberater.
Unterm Strich: Rechne deinen eigenen Monatsumsatz einmal ehrlich durch, mit deinem girocard-Anteil und deinem Durchschnittsbon. Unter 2.000 € nimmst du ein günstiges Kauf-Gerät und bleibst frei. Darüber vergleichst du Mietmodelle, und zwar über die volle Vertragslaufzeit, nicht nur über den Aktionszeitraum. Die Konditionen aller Anbieter aus diesem Artikel findest du gesammelt in unserem großen Kartenlesegerät-Vergleich.